Ein Forscherteam um Prof. Dr. David Elsweiler, Professur für Informationslinguistik an der Universität Regensburg, hat im Rahmen einer Nutzerstudie zusammen mit Master-Studierenden der Informationswissenschaft analysiert, wie leicht die Wahrnehmung von Mitteilungen in den sozialen Medien beeinflussbar ist. Die Ergebnisse sind verblüffend: Es genügt bereits das Vorhandensein eines Links, um einen Tweet als glaubwürdiger einzustufen. Entscheidend dabei ist, dass das Ziel des Links hierfür belanglos ist: Durch den Einsatz eines sog. Link-Shorteners blieb den Teilnehmenden die Zielseite verborgen. Ferner spielt die Popularität eines Tweets, also die Anzahl sogenannter Likes und Retweets, eine entscheidende Rolle: Je größer die Popularität, umso glaubwürdiger wird ein Tweet eingeschätzt. Zudem zeigte sich, dass die Einschätzung der Glaubwürdigkeit auch unveränderter Originaltweets deutlich schwankte.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. David Elsweiler
Professur für Informationslinguistik der Universität Regensburg
Regensburg
Tel. +49 941 943-4195
David.Elsweiler@ur.de

Presseveröffentlichung vom 22.03.2017

Quelle

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