Wirkstoff zur Behandlung von Fettleibigkeit

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind rund 1,9 Milliarden Menschen weltweit übergewichtig. 75 Prozent von ihnen leiden unter einer nicht-alkoholischen Fettleber, 400 Millionen haben Typ-II-Diabetes. Neben den psychosozialen Auswirkungen von Fettleibigkeit führen vor allem deren Folgeerkrankungen zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität und -dauer. WissenschafterInnen der Karl-Franzens-Universität Graz und der TU Graz haben nun einen Wirkstoff entwickelt, der Fettleibigkeit reduziert und Typ-II-Diabetes sowie nicht-alkoholische Fettleber verhindern kann. In ihrer neuen Studie charakterisierten die ForscherInnen jetzt die Wirkung des Hemmstoffes Atglistatin im Tiermodell. Durch das Ausschalten der ATGL konnten die Wissenschaftler die Insulinresistenz und die Entstehung der nicht-alkoholischen Fettleber vollständig verhindern.

Ansprechpartnerin:
Priv.-Doz. Dr. Martina Schweiger
Institut für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz
Graz
Tel. +43 699 11480720
tina.schweiger@uni-graz.at

Presseveröffentlichung vom 22.03.2017

Quelle

Schonende Tumorbehandlung
Glaubwürdigkeit von Tweets

Ähnliche Beiträge

Menü