Antikörper wirkt gegen strahlenbedingte Lungenfibrose

Bei etwa zwei Dritteln aller Krebskranken gehört die Strahlentherapie heute zur Behandlung. Meist vertragen die Patienten die Therapie gut, doch kann es auch zur Schädigung der mitbestrahlten gesunden Gewebe kommen. Besonders belastend ist die so genannte Strahlenfibrose. Dabei handelt es sich um narbige Umbildungen, bei denen das gesunde Gewebe durch weniger elastisches Bindegewebe ersetzt wird, dadurch verhärtet und in seiner Funktion eingeschränkt ist. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten diesen Prozess nun bei Mäusen mit einem Antikörper verhindern und sogar rückgängig machen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dr. Peter Huber
Deutschen Krebsforschungszentrum
Klinische Kooperationseinheit Strahlentherapie
Heidelberg
Tel. +49 6221 42 2515
p.huber@dkfz.de

Presseveröffentlichung vom 28.03.2017

Quelle

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