Mini-Gehirn aus der Petrischale

Eine neue Methode könnte die Erforschung von Entwicklungsstörungen des Gehirns einen wichtigen Schritt voranbringen. Das zeigt eine aktuelle Studie an der Universität Bonn. Die Forscher untersuchten darin die Entstehung eines seltenen angeborenen Gehirn-Defekts. Sie überführten dazu Hautzellen von Patienten in so genannte „Alleskönner“-Stammzellen. Aus diesen generierten sie dann Hirn-Organoide – dreidimensionale kleine „Gewebe-Klümpchen“, deren Aufbau dem des menschlichen Gehirns ähnelt.

Ansprechpartnerin:
Dr. Julia Ladewig
Institut für Rekonstruktive Neurobiologie der Universität Bonn
Bonn
Tel. +49 228 6885547
jladewig@uni-bonn.de

Presseveröffentlichung vom 04.04.2017

Quelle

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