Hochaufgelöste Bilder in drei Dimensionen

Für die detaillierte Abbildung zellulärer Strukturen und Zellorganellen nutzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zunehmend neue hochauflösende Mikroskopiemethoden, die die physikalisch mögliche Auflösungsgrenze scheinbar überwinden. Viele dieser Methoden beleuchten die Proben mit hoher Lichtintensität. Dadurch treten bei empfindlichen Untersuchungsobjekten, wie lebenden Zellen, unerwünschte Veränderungen auf, oder es kommt zum Absterben der Zellen. Fluoreszenzmikroskopieverfahren, die nach dem Prinzip der optischen Photonenzuweisung arbeiten, erreichen eine gute Auflösung und hohe Detektionsempfindlichkeit mit viel geringeren Lichtintensitäten. Sie konzentrieren das von der Probe ausgestrahlte Licht besser auf dem Detektor. Allerdings liefert die Methode nur in einer Ebene gute Auflösung. Prof. Rainer Heintzmann und seinem Doktoranden Stephan Roth vom Leibniz-IPHT ist es nun gelungen, scharfe Bilder in drei Dimensionen zu erzeugen.

Ansprechpartner:
Daniel Siegesmund
Abteilungsleiter
Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V.
Jena
Tel. +49 3641 · 206-024
daniel.siegesmund@leibniz-ipht.de

Presseveröffentlichung vom 13.04.2017

Quelle

CalLab PV Modules verbessert die Messgenauigkeit auf Spitzenwert von 1,3 Prozent
Forscher entschlüsseln Immunität gegen Parasiten

Ähnliche Beiträge

Menü