Die Eigenschaften von menschlicher Haut hängen stark von deren Hydration ab, einfach gesagt: dem Wassergehalt. Dies verändert etwa auch die Wechselwirkung mit Textilien. Bislang konnte man die Interaktion von menschlicher Haut mit Textilien nur mittels Probandenversuchen ermitteln. Nun haben Empa-Forschende ein künstliches Hautmodell auf Gelatinebasis entwickelt, das die menschliche Haut nahezu perfekt simuliert. Zurzeit hängt das Modell zur Befeuchtung noch an Kabeln und Schläuchen, das soll sich bald ändern. Ihr Team möchte die künstliche Haut aus eigenen Poren schwitzen lassen, um der Realität noch ein Stück näher zu kommen.

Ansprechpartnerin:
Agnieszka Dabrowska
Biomimetic Membranes and Textiles
Empa – Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt
St. Gallen
Tel. +41 58 765 70 33
Agnieszka.dabrowska@empa.ch

Presseveröffentlichung vom 19.04.2017

Quelle

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