Neues Hydrogel verbessert die Wundheilung

Wenn Wunden nach mehreren Wochen nicht abheilen, spricht man von chronischen Wunden. Sie können etwa eine Folgeerscheinung der Diabetes oder von Durchblutungsstörungen sein. In dem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Transregio-Sonderforschungsbereich 67 “Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen- und Hautgewebe” entwickeln über 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neuartige Biomaterialien, die die Wundheilung nach Knochen- und Hautverletzungen beschleunigen und verbessern. In einem Teilprojekt haben Forscher der Leipziger Universitätsmedizin sowie des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden e.V. nun gemeinsam Hydrogel-Wundauflagen entwickelt und getestet, die Glykosaminoglykane, eine Klasse natürlich vorkommender Zuckermoleküke bzw. Kohlenhydrate, enthalten. Die Hydrogele ermöglichen die Abschwächung entzündlicher Prozesse und eröffnen so neue Behandlungsmöglichkeiten für chronische Hautwunden.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jan C. Simon
Professor für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Medizinische Fakultät der Universität Leipzig
Tel. +49 341 97-18600
jan.simon@medizin.uni-leipzig.de

Presseveröffentlichung vom 25.04.2017

Quelle

Nanoteilchen: Gegensätze ziehen sich an
Metalloxid-Nickelschaum-Elektroden in der Wasseraufspaltung

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