Schon lange arbeiten Chemiker an der Herstellung von kristallinem, porösem Material mit dreidimensionalen Strukturen, die Löcher im Nanometerbereich aufweisen. Deren oftmals extrem hohe innere Oberfläche prädestiniert diese Materialien für Anwendungen in der Speicherung von Gasen oder in der Katalyse. Sie sind daher vielversprechend für die zukünftige Energiespeicherung und -umwandlung. Bislang gab es drei große Klassen von kristallinen porösen Materialien mit je eigenen Vor- und Nachteilen. Nun ist es einem Chemiker-Team von der TU Berlin in Kooperation mit vier weiteren internationalen Arbeitsgruppen erstmals gelungen, ein Material herzustellen, das die positiven Eigenschaften und Aufbauprinzipien dieser unterschiedlichen Materialklassen verbindet.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Arne Thomas
Institut für Chemie
Arbeitsgruppe Funktionsmaterialien der TU Berlin
Berlin
Tel. +49 30 314-25118
arne.thomas@tu-berlin.de

Presseveröffentlichung vom 08.05.2017

Quelle

Die vierte Dimension in der Fertigungstechnik
Chemisch „maßgeschneidertes“ Wundermaterial Graphen

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