Mit Cäsium-Atomuhren kann die Sekunde bis auf die 16te Stelle hinter dem Komma realisiert werden, sie werden längst in vielfältigen Aufgabengebieten wie z.B. bei GPS-Systemen und zur Synchronisierung von Mobilfunknetzen eingesetzt. Doch in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) wird äußerst erfolgreich an einer neuen Generation von Atomuhren geforscht: Diese sogenannten optischen Uhren sind schon jetzt bis zu 100-mal genauer als herkömmliche Atomuhren. Herzstück einer solchen optischen Atomuhr ist eine Ionenfalle, die einzelne oder mehrere Ionen, also elektrisch geladene Teilchen, möglichst lange festhält und speichert.

Ansprechpartner:
Richard Lange
PTB-Arbeitsgruppe 4.43 Optische Uhren mit gespeicherten Ionen
Braunschweig
Tel. +49 531 592-4434
richard.lange@ptb.de

Presseveröffentlichung vom 19.05.2017

Quelle

Engineering-Software für den Mittelstand
TU Ilmenau entwickelt Verfahren zur Produktion im Nanometerbereich

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