KfW-Gründungsmonitor 2017: Beschäftigungsrekord mit Nebenwirkung: So wenige Gründer wie nie

Der Arbeitsmarkt beherrscht weiterhin die Gründungstätigkeit in Deutschland: Die Anzahl der Existenzgründer ist im Jahr 2016 auf einen neuen Tiefstand gesunken. Mit 672.000 Personen haben 91.000 weniger eine neue selbstständige Tätigkeit begonnen als im Jahr 2015.

Ein Lichtblick ist die Verbesserung der strukturellen Qualität: Noch nie gab es weniger Notgründer, noch nie war das Verhältnis von Chancengründern zu Notgründern besser. Mit 115.000 Personen gehören 17 % der Gründer zu den so genannten Wachstumsgründern.

Wachstumsgründungen sind digitaler, innovativer und kapitalintensiver als andere Gründungen – eine gute Grundlage für Erfolg. Der andauernde Rückgang der Gründungstätigkeit ist volkswirtschaftlich mit Sorge zu betrachten. Denn fehlen heute die Gründer, leidet morgen die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Hoffnung gibt der Ausblick auf 2017: Die Talfahrt scheint zu enden.

Download: KfW-Gründungsmonitor 2017 (PDF, 568 KB, nicht barrierefrei)

 

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