Korrosions- und Verschleißschutz: wirtschaftlich, umweltschonend und extrem schnell

Bauteile sollen per Hartverchromen, thermischem Spritzen oder Laserauftragschweißen vor Korrosion und Verschleiß bewahrt werden. Allerdings bergen all diese Verfahren Nachteile – so ist beispielsweise die Beschichtung mit Chrom(VI) ab September 2017 nur noch nach Autorisierung erlaubt. Das extreme Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen EHLA des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT und der RWTH Aachen University merzt die Mankos erstmals aus. Das Bauteil lässt sich 100- bis 250-mal so schnell beschichten wie beim konventionellen Laserauftragschweißen, zudem heizt es sich kaum auf. Somit ermöglicht es EHLA, hitzeempfindliche Komponenten zu beschichten, bei denen dies bislang aufgrund des zu hohen Wärmeeintrags nicht möglich war. Weiterhin werden gänzlich neue Materialkombinationen möglich, etwa Beschichtungen auf Aluminium- oder Gusseisenlegierungen.

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Andres Gasser
Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
Aachen
Tel. +49 241 8906-209
andres.gasser@ilt.fraunhofer.de

Presseveröffentlichung vom 31.05.2017

Quelle

Technology Outlook 2017 der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften
Gesundheitscloud ermöglicht Selbstbestimmung über medizinische Daten

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