Frieren hilft zum Abbau überschüssigen Cholesterins

Sinken die Temperaturen, haben Menschen größeren Appetit und nehmen folglich mehr und zumeist auch fettreichere Nahrung zu sich. So wird der Körper mit ausreichend Energie versorgt, die für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur notwendig ist. Doch fettreiche Nahrung enthält auch viel Cholesterin, welches vom Körper nicht zur Energiegewinnung genutzt werden und im Überschuss Zellen schädigen kann. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des dort ansässigen Sonderforschungsbereichs 841 „Leberentzündung“ (SFB 841) konnten nun einen Mechanismus in der Leber identifizieren, über den der Organismus überschüssiges Cholesterin effizient in Gallensäuren abbauen und somit unschädlich machen kann. Die Forschungsergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Medicine erschienen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jörg Heeren
Institut für Biochemie und Molekulare Zellbiologie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Hamburg
Tel. +49 40 7410-57273
heeren@uke.de

Presseveröffentlichung vom 12.06.2017

Quelle

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