Wie sich lange Objekte maximal zusammenknüllen lassen

Die optimale Packung von lang gestreckten Objekten in engen Kapseln beschäftigt Naturwissenschaftler und Ingenieure schon seit geraumer Zeit. Wie effektiv sich quasi-eindimensionale Objekte zufällig zusammenfalten, hat nun ein internationales Physiker-Team untersucht. Die Studie liefert einen neuen Einblick in die Mechanismen, die dem „Verknüllen“ von Drähten mit plastischen und elastischen Eigenschaften zugrunde liegen. So können die untersuchten elastoplastischen Drähte als Modellsysteme für DNA-Moleküle und andere Biopolymere dienen. Dies könnte beispielsweise zu innovativen Behandlungsmethoden von Arterienerweiterungen (Aneurysmen) führen. Potenzielle Bedeutung haben die Ergebnisse auch für industrielle Prozesse, bei denen man oft am umgekehrten Prozess, dem Entwirren von Drähten, interessiert ist.

Ansprechpartner:
Dr. Reza Shaebani
Universität des Saarlandes
Saarbrücken
Tel. +49 681 302-57416
shaebani@lusi.uni-sb.de

Presseveröffentlichung vom 19. Juni 2017

Quelle

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