Nanopartikel ermöglichen Einfrieren roter Blutkörperchen mit natürlichem „Frostschutz“

Für Bluttransfusionen benötigen Krankenhäuser einen ausreichenden Vorrat an roten Blutkörperchen. Um sie haltbar zu machen, werden diese kryokonserviert, also eingefroren. Als Frostschutzmittel eignen sich am besten natürliche Stoffe, da sie nicht aufwändig aus dem Blut entfernt werden müssen. Ein internationales Wissenschaftler-Team konnte jetzt nachweisen, dass das natürliche Frostschutzmittel Trehalose durch die Anwesenheit von mineralischen Nanopartikeln (Apatit) in die Blutzellen geschleust werden kann. Damit eignet sich das Verfahren für die klinische Praxis. Welcher Mechanismus dabei wirksam wird, haben unter anderem Physiker der Universität des Saarlandes erforscht.

Ansprechpartner:
Dr. Jean-Baptiste Fleury
Experimentalphysik der Universität des Saarlandes
Saarbrücken
jean-baptiste.fleury@physik.uni-saarland.de

Presseveröffentlichung vom 30.06.2017

Quelle

Psychologischer Effekt gegen das Gedränge
Durchbruch für die Spintronik

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