Selen-Verbindungen könnten zum Katalysator werden

Chemiker der Ruhr-Universität Bochum haben eine neue Art der Aktivierung von chemischen Reaktionen erprobt, die auf dem Element Selen beruht. Sie zeigten, dass Selen eine Bindung ähnlich einer Wasserstoffbrücke eingehen kann und dadurch Reaktionen beschleunigen kann. Im nächsten Schritt möchte das Team zeigen, dass die Selen-Verbindungen als vollwertige Katalysatoren dienen können. Bislang sprechen die Forscher von Aktivatoren, da es eine relativ große Menge der Substanz braucht, um die Reaktion in Gang zu bringen. Erst wenn die Menge der erforderlichen Selen-Verbindung geringer ist als die Menge der Ausgangsmaterialien für die Reaktion, kann man von einem Katalysator sprechen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Stefan Huber
Arbeitsgruppe Organokatalyse und supramolekulare Chemie der Ruhr-Universität Bochum
Tel. +49 234 32 21584
stefan.m.huber@rub.de

Presseveröffentlichung vom 12.07.2017

Quelle

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