Mit Neutronen zum schaltbaren Antiferromagneten

Ein chinesisch-deutsches Forscherteam hat ein neues antiferromagnetisches Material vorgestellt, das sich als richtungsweisend für Fortschritte in der Nanomedizin und Informationstechnologie erweisen könnte. Bislang werden synthetische Antiferromagnete aus Übergangsmetallen und Legierungen angefertigt. Anders der von Wissenschaftlern in Hefei hergestellte Antiferromagnet, der aus mehreren, nur wenige Nanometer dicken Oxidschichten besteht. In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich konnten die Forscher mit Neutronenmessungen am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum zeigen, dass sich das neue Material durch ein Magnetfeld schichtweise magnetisieren und umpolen lässt

Ansprechpartner:
Dr. Stefan Mattauch
Jülich Centre for Neutron Science
Tel. +49 89 289-10709
s.mattauch@fz-juelich.de

Presseveröffentlichung vom 14.07.2017

Quelle

Natürlicher Salvinia-Effekt erstmals in nanostrukturiertem Kohlenstoff realisiert
Kopplung von Nanotrompete mit Quantenpunkt erlaubt exakte Positionsbestimmung

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