BASF kooperiert mit digitalen Startups mit visionären Ideen für die Mobilitätsindustrie

  • Als führender chemischer Automobilzulieferer beteiligt sich BASF an der Innovationsplattform STARTUP AUTOBAHN
  • Chemie als Wegbereiter für zukünftige Mobilitätslösungen: von der mobilen Tankstelle bis zur smarten Palette

Warum zur Tankstelle fahren, wenn die Tankstelle zu einem nach Hause kommen kann? Das fragten sich die kreativen Köpfe hinter dem Start-up POMP. Ihre Vision: Das Auto meldet selbstständig einen geringen Tankfüllstand und wird vor Ort über mobile Tankservicefahrzeuge befüllt. Mit Unterstützung von BASF-Experten aus dem Bereich Kraftstoffadditive soll das Konzept weiterentwickelt werden. Diese und andere innovative Ideen rund um die Themen Mobilität und Digitalisierung wurden auf dem EXPO Day des Startup-Accelerators STARTUP AUTOBAHN in Stuttgart am 25. Juli vorgestellt. Neben Partnerunternehmen wie Daimler, Porsche, Hewlett Packard Enterprise/DXC Technology hat BASF mit ausgewählten Startups aus den Bereichen Blockchain, Sensor-Technologie, Augmented Reality, Future Manufacturing und Produktsimulation an gemeinsamen Pilotprojekten als Partner sowie Mentor gearbeitet.

„Wir sind davon überzeugt, dass große Ideen klein anfangen. Daher arbeiten wir mit Jungunternehmern zusammen, die das Potenzial haben, die Zukunft der Mobilität und Produktion nachhaltig zu verändern“, sagt Jürgen Becky, Senior Vice President Performance Materials bei BASF. „Bei STARTUP AUTOBAHN treffen im übertragenen Sinne der Erfindergeist eines Carl Benz oder Fritz Haber auf die visionären Ideen eines Steve Jobs. Diese Begeisterung für Neues und die Startup-Mentalität wollen wir auch in unserem eigenen Unternehmen weiter vorantreiben und so unsere Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit stärken.“

Als weltweit führender Automobilzulieferer der Chemieindustrie ist BASF ein starker Innovationspartner und Wegbereiter für die Mobilitätslösungen von morgen. So flossen beispielsweise die Material- und Verarbeitungskompetenz der BASF-Kunststoffexperten in ein Pilotprojekt mit dem Startup KREATIZE. Dessen digitale Bestellplattform ermöglicht einen direkten Austausch zwischen Herstellern und Zulieferern. Automobilhersteller können CAD-Dateien ihrer Bauteile auf die Plattform hochladen, dank eines Matching-Algorithmus den bestmöglichen Werkstoff und Produktionsprozess dafür finden, sofort bestellen und direkt bezahlen.

Ein weiteres Pilotprojekt entstand im Bereich der Lieferkette: Wie merkt man, dass eine Lieferung unvollständig oder beschädigt ist, noch bevor sie zugestellt wurde? Das Startup Quantoz hat gemeinsam mit BASF und dem niederländischen Startup-Unternehmen Ahrma eine smarte Antwort darauf gefunden. Eine intelligente Palette, die nicht nur ihre Position und Bewegung mitteilt, sondern auch ihren Beladungszustand sowie einen eventuellen Aufprall oder Sturz. Fehlende oder beschädigte Teile können so automatisiert nachbestellt werden. Durch den Einsatz der Blockchain-Technologie von Quantoz könnte die Sicherheit und das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Daten zusätzlich erhöht werden. Diese Kombination gibt einen Ausblick auf einen zukünftig sicheren und transparenten Material- und Informationsfluss.

Neben STARTUP AUTOBAHN ist BASF in weiteren Initiativen und Projekten rund um das Thema digitale Innovationen und Startups aktiv. So unterstützt BASF mit der Initiative AgroStart digitale Startup-Unternehmen aus dem Agrarbereich in Südamerika. Daneben engagiert sich BASF an dem Programm TERRA des Startup-Accelerators RocketSpace mit dem Ziel, innovative Lösungen in den Bereichen Ernährung und Gesundheit zu finden. BASF beteiligt sich außerdem an dem „Digital Hub Ludwigshafen/Mannheim“ mit Sitz in Ludwigshafen. Er ist Teil der Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Ziel des Hubs ist es, Startup-Aktivitäten in der Metropolregion Rhein-Neckar zu stärken, die Themen digitale Chemie und digitale Gesundheit international bekanntzumachen und mit wissenschaftlichen Partnern aus aller Welt zu diesen Themen zusammenzuarbeiten. Zugleich sollen digitale Talente sowohl für BASF als auch die Metropolregion Rhein-Neckar gewonnen werden.

Was bedeutet Blockchain?
Die Datenbank-Technologie Blockchain („Blockkette“) soll digitale Transaktionen schneller, günstiger, sicherer und transparenter machen. Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom Finanzwesen über die Buchhaltung bis zum Internet der Dinge. Die Blockchain erfüllt eine ähnliche Funktion wie das Hauptbuch in der Buchhaltung, sie ist ein zentrales Verzeichnis, in dem alle Transaktionen festgehalten werden. Doch diese Datenbank liegt dezentral auf Tausenden von Rechnern – zum Beispiel auf gewöhnlichen Heim-PCs, denn jeder kann Teil des Blockchain-Netzwerks werden und jede Transaktion jederzeit einsehen. Zwar stecken viele praktische Anwendungen der Blockchain derzeit noch in den Kinderschuhen, doch zeichnet sich bereits jetzt ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten ab – etwa bei Grundbucheinträgen, Echtheitszertifikaten oder Lieferkettenkontrollen.

Über BASF und die Automobilindustrie
Die Automobilindustrie gehört zu den wichtigsten Kundenbranchen von BASF. 2016 betrug der Umsatz bezogen auf die Automobilindustrie 10 Milliarden € – das entspricht etwa 17 Prozent des Gesamtumsatzes der BASF-Gruppe. BASF bietet und entwickelt funktionale Materialien und Lösungen, mit denen Fahrzeuge aller Antriebsarten ökologisch und ökonomisch effizienter gebaut werden können. Das Portfolio von BASF umfasst zum Beispiel Kunststoffe, Lacke, Katalysatoren, Automobilflüssigkeiten sowie Batteriematerialien. Mit diesem umfassenden Produktangebot ist BASF der weltweit führende Automobilzulieferer der Chemieindustrie. Über ein Netzwerk in Europa, Asien-Pazifik, Nord- und Südamerika sowie Afrika arbeitet BASF weltweit eng mit ihren Kunden zusammen. Weitere Informationen zu den Lösungen von BASF für die Automobilindustrie unter automotive.basf.com.

(Quelle)

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