Affen aus dem Weltraum zählen – neue Methoden zur Erfassung der Artenvielfalt

Durch die Kombination von Satelliten- und Bodendaten, hochauflösender Fernerkundung, neuesten genetischen Sequenziermethoden, automatischen Aufnahmegeräten und hochmoderner Statistik kann jetzt Biodiversität mit einer Genauigkeit erfasst werden, die bislang nicht möglich war. Anfang des Jahres haben die Wissenschaftler das erste Beispiel aus drei Forstgebieten in Sabah, dem malaysischen Teil Borneos, veröffentlicht. Sie haben Daten von Kamerafallen in Kombination mit hochauflösenden Satellitendaten sowie modernen Modellen zum Entschlüsseln und Kartieren der Säugetierdiversität verwendet. So konnte gezeigt werden, dass die Biodiversität der Säugetiere in dem nachhaltig bewirtschafteten, durch das Forest Stewardship Council (FSC) zertifizierten Gebiet höher war als in den konventionell bewirtschafteten Nachbargebieten.

Ansprechpartner:
Dr. Andreas Wilting
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW)
Berlin
Tel. +49 30 5168 333
wilting@izw-berlin.de

Presseveröffentlichung vom 21.07.2017

Quelle

Auf einem Schiff mit 19 innovativen Start-ups für innovative Lösungen im Bereich Gesundheit und Aktivem Altern
Topologische Quantenchemie

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