Schau’ mir in die Augen, Kleines

Babys sind ständig einer Flut an Eindrücken ausgesetzt. Um sich darin zurechtzufinden, orientieren sie sich sehr früh an anderen Menschen, die ihnen zeigen, was in ihrer unmittelbaren Umgebung besonders wichtig ist. Bisher war jedoch nicht klar, welche Signale die Kleinen dabei vorrangig nutzen. Wissenschaftlerinnen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig und der Universität Heidelberg haben nun herausgefunden, dass es vor allem die Augen ihres Gegenübers sind, durch die sie sich leiten lassen. Besonders wichtig scheint dabei der charakteristische Hell-Dunkel-Kontrast aus dunkler Iris auf weißem Untergrund zu sein.

Ansprechpartnerin:
PD Dr. Stefanie Hoehl
Forschungsgruppenleiterin am MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften
Leipzig
Tel. +49 341 9940-2468
hoehl@cbs.mpg.de

Presseveröffentlichung vom 08.08.2017

Quelle

„Virtuelles Mikroskop“ für Sinnesforschung entwickelt
Bei Gläsern kommt es auf die Partikelgröße an

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