„Virtuelles Mikroskop“ für Sinnesforschung entwickelt

Eine Forschergruppe der Universitätsmedizin Göttingen hat in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Italienischen Instituts für Technologie ein neues Verfahren für die Sinnesforschung entwickelt. Mit ihm gelingt es, aus Messungen der Reaktionen einzelner Nervenzellen auf sensorische Reize ein Abbild vorgeschalteter Nervenzellen zu rekonstruieren. Das „virtuelle Mikroskop“ macht komplexe Verschaltungen von Nervenzellen „sichtbar“, die bisher nicht erkennbar waren. Dies erleichtert die Untersuchung der Sinnessysteme und damit auch die Entwicklung von Sinnesprothesen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Tim Gollisch
Klinik für Augenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen
Georg-August-Universität Göttingen
Tel. +49 551 39-13542
tim.gollisch@med.uni-goettingen.de

Presseveröffentlichung vom 07.08.2017

Quelle

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