Wenn der Fisch im Holodeck schwimmt

Verhaltensexperimente sind nützliche Werkzeuge, um Gehirnfunktionen zu untersuchen. Standardversuche zur Erforschung des Verhaltens von beliebten Labortieren wie Fischen, Fliegen oder Mäusen imitieren aber nur unvollständig die natürlichen Bedingungen. Das Verständnis von Verhalten und Hirnfunktion ist daher begrenzt. Virtual Reality hilft bei der Erzeugung einer natürlicheren experimentellen Umgebung, erfordert aber eine Immobilisierung des Tieres. Dies stört die sensomotorische Erfahrung und verändert so neuronale Reaktionen und das Verhalten. ForscherInnen haben nun ein VR-System für frei bewegliche Tiere – FreemoVR – entwickelt, um diese Einschränkungen zu überwinden.

Ansprechpartnerin:
Dr. Kristin Tessmar-Raible
Department für Mikrobiologie, Immunbiologie und Genetik
Max F. Perutz Laboratories
Universität Wien
+43-1-4277-746 35
+43-664-602 77-746 35
kristin.tessmar-raible@univie.ac.at

Presseveröffentlichung vom 21.08.2017

Quelle

Weben mit Nanofäden
aCar – Der elektrische „Alleskönner“

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