Der Blick in die Lunge mit elektrischem Strom

Schon seit Jahren setzt man große Hoffnungen auf die elektrische Impedanz-Tomographie. Durch Elektroden schickt man hochfrequente Ströme durch den Körper. Diese Ströme sind so schwach, dass man sie gar nicht spürt. Trotzdem kann man damit den elektrischen Widerstand des Körpers rückrechnen und auf Vorgänge im Körperinneren schließen. Ein wichtiges Hoffnungsgebiet ist die Überwachung der Lungenfunktion von IntensivpatientInnen. Künstliche Beatmung kann die Lunge stark belasten und zu Schäden führen, wenn sie nicht genau auf die PatientInnenbedürfnisse abgestimmt wird. Wünschenswert wäre daher eine kontinuierliche, andauernde Überwachung der Lungenfunktion direkt am Intensivbett, ganz ohne Nebenwirkungen. Genau das könnte die EIT leisten.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Florian Thürk
Institute of Electrodynamics
Microwave and Circuit Engineering
Technische Universität Wien
Tel. +43 1 58801 351102
florian.thuerk@tuwien.ac.at

Presseveröffentlichung vom 04.09.2017

Quelle

Forscher zeigen akute Bedrohungslage durch Hardware-Trojaner auf
Gelenkverschleiß erkennen, bevor der Schmerz beginnt

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