Mit künstlicher Intelligenz zum chemischen Fingerabdruck

Forschern an den Universitäten Wien und Göttingen ist es gelungen, eine auf künstlicher Intelligenz aufbauende Methode zur Vorhersage von molekularen Infrarotspektren zu entwickeln. Diese chemischen “Fingerabdrücke” konnten von gängigen Vorhersagetechniken bislang nur für kleine Moleküle in hoher Qualität simuliert werden. Mit Hilfe der neuen Technik, die auf neuronalen Netzwerken ähnlich dem menschlichen Gehirn basiert und damit lernfähig ist, konnte das Team Simulationen durchführen, die zuvor nicht möglich waren.

Ansprechpartner:
Priv.-Doz. Dr. Philipp Marquetand
Institut für Theoretische Chemie
Fakultät für Chemie der Universität Wien
Tel. +43 1 4277-527 64
philipp.marquetand@univie.ac.at

Presseveröffentlichung vom 26.09.2017

Quelle

Nerven steuern die Bakterienbesiedlung des Körpers
Passauer Team macht Computer immun gegen Cyber-Attacken

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