Hochtemperaturspeicher für Ökostrom

Der Anteil erneuerbarer Energien an der deutschen Stromproduktion liegt heute bei einem knappen Drittel. Er soll bis 2050 – so die Bundesregierung – auf 80 Prozent steigen. Soll die Energiewende gelingen, benötigt man Speicher, die die stark schwankende Einspeisung von Strom ausgleichen und das Stromnetz stabilisieren. Dafür gibt es verschiedene Technologien, zum Beispiel Batterie- oder Pumpspeicherkraftwerke. Eine Alternative besteht darin, Energie als Wärme zu speichern. Lechners Arbeitsgruppe will hierfür einen neuartigen Hochtemperaturspeicher entwickeln. Elektrische Heizelemente erzeugen dabei Wärme von bis zu 1200 Grad. Diese wird in Keramikelementen gespeichert. Bei Bedarf wird sie über eine Gasturbine in Strom und Heizenergie umgewandelt. Mit diesem Verfahren werden 80 Prozent der Ausgangsenergie nutzbar sein.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Stefan Lechner
Zentrum für Energietechnik und Energiemanagement
Technische Hochschule Mittelhessen
Gießen
Tel. +49 641 309 – 2116
stefan.lechner@me.thm.de

Presseveröffentlichung vom 13.10.2017

Quelle

Hochkorrosionshemmende Stahlbeschichtung für spezielle Außenanwendungen
Forschung mit Potenzial

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