Treibhausgase aus der Kläranlage

Bei der Abwasserreinigung in Kläranlagen entsteht Lachgas, das fast 300-mal klimaschädlicher ist als CO2. Um Kläranlagen optimal steuern zu können, muss man die entstehende Gasmenge zunächst messen. Dazu hat Pascal Kosse, Doktorand im NRW-Fortschrittskolleg Future Water am Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik der Ruhr-Universität Bochum (RUB), eine Methode entwickelt. Die bisher genutzten Messmethoden sind nicht nur sehr teuer, sie liefern auch nur Ergebnisse für das in der Umgebungsluft befindliche Treibhausgas. Ein Teil der Gase ist jedoch im Wasser gelöst. Die neue Methode basiert darauf, dass Salze die chemische Löslichkeit von Treibhausgasen im Wasser senken.

Ansprechpartner:
Pascal Kosse
Lehrstuhl Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik
Ruhr-Universität Bochum
Tel. +49 234 32 27397
pascal.kosse@rub.de

Presseveröffentlichung vom 24.10.2017

Quelle

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