Schaltfunktion in molekularem Draht

Die weitere Miniaturisierung in der Elektronik wird zu Bauteilen führen, die nur noch aus wenigen oder einzelnen Molekülen bestehen. Um diese Komponenten auf der Nanoebene zu einem Stromkreis zu verbinden, werden winzige Drähte benötigt. Ein internationales Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Donostia International Physics Centers in San Sebastián/Spanien hat jetzt einen Draht aus einem einzelnen Molekül mit dem Durchmesser eines Atoms hergestellt. Er funktioniert wie ein Nanostromschalter und macht den Einsatz molekularer Drähte in elektronischen Bauteilen denkbar.

Ansprechpartner:
Dipl.-Phys. Torben Jasper-Tönnies
Institut für Experimentelle und Angewandte Physik
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Tel. +49 431 880-3834
jasper-toennies@physik.uni-kiel.de

Presseveröffentlichung vom 27.10.2017

Quelle

Auch Bakterien haben einen Tastsinn
Sackgasse Therapieresistenz

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