Der kürzeste Laserpuls der Welt

ETH-Forschenden ist es gelungen, die Pulsdauer eines Röntgenlasers im Labor auf nur 43 Attosekunden zu verkürzen. Mit dieser Zeitauflösung im Bereich von einigen Trillionstel Sekunden ist es nun erstmals möglich, die Bewegung von Elektronen während chemischer Reaktionen in Zeitlupe zu beobachten. Ausgehend von einem Infrarotlaser erzeugen die Forscher einen weichen Röntgenlaserpuls mit einer grossen Bandbreite. Dadurch lassen sich verschiedene chemische Elemente wie Phosphor und Schwefel direkt beobachten, indem Elektronen ihrer inneren Schalen angeregt werden. Beide Elemente kommen in Biomolekülen vor, was es nun erlaubt, diese in nie dagewesener Zeitauflösung zu beobachten.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hans Jakob Wörner
Professor für Physikalische Chemie
ETH Zürich
Tel. +41 44 633 44 12
hansjakob.woerner@phys.chem.ethz.ch

Presseveröffentlichung vom 31.10.2017

Quelle

Neue Herstellungsmethode für wichtigen Grundbaustein der chemischen Industrie
Aufstrebende Customer Data Platform CrossEngage sammelt frisches Kapital ein

Ähnliche Beiträge

Menü