Körpereigenes Protein macht Vernarbungen in Lunge rückgängig

Das körpereigene Protein RAGE, das bisher meist negativ im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen und diabetischen Folgeschäden aufgefallen ist, spielt eine tragende Rolle bei der Reparatur von Schäden im Erbgut (DNA) – und kann offensichtlich auch die Ausheilung von Gewebeschäden in Folge von beschleunigter Zellalterung bewirken. Das haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung nun entdeckt. Auf den möglichen therapeutischen Nutzen des Proteins stießen sie bei Mäusen, die kein RAGE bilden können: Diese entwickeln in Folge der eingeschränkten Erbgut-Reparatur ausgeprägte Vernarbungen in der Lunge, eine sogenannte Lungenfibrose. Nach Behandlung mit dem Protein heilten die Vernarbungen aus.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Nawroth
Direktor Innere Medizin I und klinische Chemie
Universitätsklinikum Heidelberg
Tel. +49 6221 56-8601
Peter.Nawroth@med.uni-heidelberg.de

Presseveröffentlichung vom 17.11.2017

Quelle

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