Spin-Strom aus Wärme: Neues Material für höhere Effizienz

Elektronische Geräte wie Computer erzeugen Wärme, die meist nicht genutzt wird. Physiker der Universität Bielefeld können diese Energie nutzen: Sie erzeugen mit Wärme magnetische Signale, bekannt als „Spin-Ströme“. Diese Signale könnten in Zukunft den elektrischen Strom in Elektronikbauteilen teilweise ersetzen. In einer neuen Studie haben die Physiker getestet, welche Materialien aus Wärme möglichst effektiv diese Spin-Ströme erzeugen können. Der Spin-Strom entsteht durch Temperaturunterschiede zwischen zwei Enden eines elektronischen Bauteils. Diese Bauteile sind extrem klein, einen Millionstel-Millimeter dünn. Besonders ergiebig sind laut den Forschern magnetische Nanostrukturen aus speziellen Verbindungen, die aus Cobalt, Eisen, Silizium und Aluminium bestehen.

Ansprechpartner:
Dr. Timo Kuschel
Fakultät für Physik
Universität Bielefeld
Tel. +49 521 106-5423
tkuschel@physik.uni-bielefeld.de

Presseveröffentlichung vom 20.11.2017

Quelle

Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau
oncgnostics ist Gewinner des Innovationspreises Thüringen in der Kategorie “Licht und Leben”

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