Chemische Sensoren: Nachweis eines Tumormarkers in bösartigen Lymphomen

Neue therapeutische Ansätze in der Krebsforschung haben das Ziel, spezifische Überlebenssignale in Tumorzellen auszuschalten. In vielen Fällen reichen die diagnostischen Möglichkeiten nicht aus, um vorherzusagen, welche Patienten von so einer zielgerichteten ‚Präzisions‘-Therapie tatsächlich profitieren können. Forscher am Helmholtz Zentrum München entwickelten einen chemischen Sensor, mit dem sich die unkontrollierte Aktivierung von Tumor-assoziierten Signalwegen in Blutkrebszellen nachweisen lässt. Solche Sensoren können die Grundlage für Diagnostika bilden, um eine optimale, individualisierte Therapie für Krebspatienten zu finden und den Erfolg einer Behandlung zu überwachen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Daniel Krappmann
Abteilung Zelluläre Signalintegration (AZS)
Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Neuherberg
Tel. +49 89-3187-3461
daniel.krappmann@helmholtz-muenchen.de

Presseveröffentlichung vom 23.11.2017

Quelle

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