Hirnschrittmacher bald auch nach Schlaganfall?

Etwa ein Drittel der Überlebenden eines Schlaganfalls können kaum oder gar nicht mehr gehen. „Für diese chronischen Gangstörungen gibt es bisher keine wirklich wirksamen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten – und auch die Erfolge von übenden Therapien sind sehr beschränkt“, bedauert Prof. Dr. Jens Volkmann, der Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW). Jetzt haben Mitarbeiter seiner Klinik in einem seit dem Jahr 2015 laufenden Forschungsprojekt möglicherweise einen neuen, vielversprechenden Behandlungsansatz gefunden. Mit der tiefen Hirnstimulation verfügen die Wissenschaftler bereits über ein zugelassenes Verfahren, das in anderen Hirnregionen und bei anderen Erkrankungen, wie zum Beispiel der Parkinson-Krankheit, sehr gute Erfolge erzielt. Vor diesem Hintergrund streben sie eine klinische Prüfung der Übertragbarkeit des Verfahrens auf geeignete Schlaganfallpatienten in naher Zukunft an.

Ansprechpartner:
Dr. Felix Fluri
Oberarzt der Neurologischen Klinik
Uniklinikums Würzburg
Tel. +49 931 201-23604
fluri_f@ukw.de

Presseveröffentlichung vom 24.11.2017

Quelle

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