Analysetool erkennt Produktionsfehler und deren Ursachen

Bei kapitalintensiven Fertigungssystemen sind Unternehmen darauf angewiesen, die Produktivität stets zu maximieren. Andernfalls drohen Kostendruck und Finanzierungslücken. Jedoch umfassen viele Fertigungssysteme eine Vielzahl an Stationen und arbeiten so schnell, dass Fehlerursachen mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar sind. Mit der »Smarten Systemoptimierung« erfolgen Datenerfassung und -auswertung vollständig automatisiert. Schlüsseltechnologie sind lernende Algorithmen, die speziell zur Analyse von schnelltaktenden Stückgüter-Produktionslinien entwickelt wurden. Zur Datenerhebung »von innen« kommt ein hochperformanter Konnektor zum Einsatz, der auf die Daten aus der Maschinensteuerung zugreift. Zusätzlich zeichnen intelligente Kameras »von außen« die relevanten Prozessmerkmale auf. So entsteht eine kontinuierliche Datenbasis, die zeitsynchron an das Analysetool übermittelt wird. Dieses kann nun mit den Algorithmen Rückschlüsse ziehen und die Informationen in gewünschter Form aufbereiten.

Ansprechpartner:
Felix Müller
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Stuttgart
Tel. +49 711 970-1974
felix.mueller@ipa.fraunhofer.de

Presseveröffentlichung vom 08.12.2017

Quelle

Innengekühlte Kreissägetechnologie
FGvW berät NexWafe GmbH bei Finanzierungsrunde mit Saudi Aramco Energy Ventures

Ähnliche Beiträge

Menü