Luftturbulenzen durch Flugzeuge bald beherrschbar

Ob für den Urlaub oder dienstlich, Flugreisen werden immer beliebter. Der Andrang auf den Flughäfen nimmt stetig zu. Mancher Fluggast mag sich daher umso mehr darüber wundern, warum jedes Flugzeug erst fünf, sechs Minuten auf die Startfreigabe warten muss, nachdem das vorherige Flugzeug bereits abgehoben hat. Grund dafür sind nicht etwa unzureichende Flugpläne, sondern Turbulenzen. Die Rostocker Forschergruppe wählt einen neuartigen Ansatz. Die großen Wirbel in der Nähe der Flügel werden dazu wie bisher üblich mit einer Computersimulation berechnet. Das weiter entfernte Wirbelfeld wird mit einer Vortex-Methode untersucht, das heißt man betrachtet ein einzelnes Teilchen und dessen Bewegung im Wirbelfluss. Die Kombination beider Methoden hat sich bewährt. Sie führt selbst bei großen Entfernungen zu einer verbesserten Genauigkeit mit viel weniger Fehlern.

Ansprechpartner:
Mahesh Dhone
Lehrstuhl für Modellierung und Simulation
Universität Rostock
Tel. +49 381 498 9554
mahesh.dhone2@uni-rostock.de

Presseveröffentlichung vom 08.12.2017

Quelle

Verfahren zur Verbesserung dunkler Bilder
Die Zukunft der grünen Gentechnik

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