Die Unordnung im Gehirn ist altersabhängig

Unser Gehirn steht niemals still. Auch in Situationen ohne erkennbare äußere Einwirkung feuern Tausende Neurone in unterschiedlichen Teilen des Hirns, Neurowissenschaftler bezeichnen dieses Phänomen als Spontanaktivität oder sogar als „neuronales Rauschen“. Wissenschaftler an der Universität zu Lübeck haben nun herausgefunden, dass die Struktur dieses scheinbar zufälligen Rauschens gleich doppelt von Bedeutung ist: Einerseits wird die Spontanaktivität des Gehirns mit steigendem Alter ungeordneter. Andererseits beeinflusst der momentane Grad dieser Unordnung unsere Wahrnehmung der akustischen Umgebung.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jonas Obleser
Institut für Psychologie
Universität zu Lübeck
Tel. +49 451 5001780
jonas.obleser@uni-luebeck.de

Presseveröffentlichung vom 15.12.2017

Quelle

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