Auf der Suche nach neuen Strategien gegen lebensgefährliche Tuberkulose-Infektionen hat ein Team der Technischen Universität München (TUM), der Harvard University und der Texas A&M University in den USA einen neuen Verbündeten entdeckt: Sie fanden eine Substanz, die den Aufbau der Zellmembran des Bakteriums stört. Es wirkt selbst schon in geringer Konzentration und in Kombination mit einem bereits bekannten Antibiotikum verstärkt es die Wirkung um den Faktor 100. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Schwächung der Mykomembran die Antibiotika leichter in die Bakterien eindringen lässt. Dies könnte ein Ansatzpunkt für neuartige Tuberkulose-Therapien sein.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Stephan A. Sieber
Technische Universität München
Lehrstuhl für Organische Chemie II
Tel. +49 89 289 13302
stephan.sieber@tum.de

Presseveröffentlichung vom 28.12.2017

Quelle

Prevent hearing loss in a mouse model of human genetic progressive deafness
Digitalisierung in der Automobilproduktion

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