Elektronische „Haut“ für virtuelle Realität

Spätestens seit dem Erfolg der Spiele-App Pokémon GO ist vielen Menschen die „Erweiterte Realität“ ein Begriff. Per Computer wird eine Wahrnehmung erzeugt, bei der sich reale und virtuelle Welt vermischen. Bisher beruhten diese Anwendungen hauptsächlich auf optischen Methoden. Physiker des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) konnten mit Kollegen des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) sowie der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) einen ultradünnen, elektronischen Magnetsensor entwickeln, der sich auf der Haut tragen lässt. Allein über die Interaktion mit Magnetfeldern ermöglicht das Gerät, virtuelle und physische Gegenstände berührungslos zu steuern.

Ansprechpartner:
Dr. Denys Makarov
Institut für Ionenstrahlenphysik und Materialforschung
Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR)
Dresden
Tel. +49 351 260-3273
d.makarov@hzdr.de

Presseveröffentlichung vom 19.01.2018

Quelle

Elektrische Felder steuern Nano-Maschinen 100.000-mal schneller als herkömmliche Methoden
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