Ultrakurze Pulse im Elektronenmikroskop

Fotografiert man eine Person, die sich zu schnell bewegt, erscheint sie auf dem Foto unscharf. Da helfen nur eine kürzere Belichtungszeit oder ein Blitz. Dieser verkürzt das Zeitintervall, in dem viel Licht auf den Kamerachip fällt, so stark, dass die Person in der Bewegung eingefroren erscheint. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren ultraschnelle Elektronenmikroskope: Hier übernehmen sehr kurze Elektronenpulse die Rolle des Blitzes beim Fotografieren. Forschern der Universität Göttingen ist es nun gelungen, Elektronenblitze zu formen und zu messen, die kürzer als ein einzelner Lichtzyklus sind.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Claus Ropers und Dr. Katharina E. Priebe
IV. Physikalisches Institut
Georg-August-Universität Göttingen
Tel. +49 551 39-4549 und 39-4551
claus.ropers@uni-goettingen.de und
katharina.priebe@uni-goettingen.de

Presseveröffentlichung vom 26.01.2018

Quelle

Zukunftslabor, Erlebnisraum und Denkfabrik: Digital Innovation Lab von INFOMOTION im Herzen von Stuttgart eröffnet
Wie das Gehirn Flüssigkeiten wahrnimmt

Ähnliche Beiträge

Menu