Rekordwirkungsgrad für p-Typ kristalline Si-Solarzellen

Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) und die Leibniz Universität Hannover haben eine kristalline Silizium-Solarzelle mit einem unabhängig bestätigten Wirkungsgrad von (26,10 +/- 0,31) % unter einer Sonne entwickelt. Dies ist ein Weltrekord für p-Typ-Si-Material, welches derzeit ~ 90% des Photovoltaik-Weltmarkts abdeckt. Die Rekordzelle verwendet einen passivierenden elektronenselektiven n+-Typ Polysilizium auf Oxid (POLO)-Übergang und einen löcherselektiven p+-Typ POLO-Übergang. Es ist die hohe Selektivität dieser Übergänge, die solche Wirkungsgrade ermöglicht. Als wichtiger Schritt in Richtung Industrialisierung wurde Laserablation zur Kontaktöffnung eingesetzt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Robby Peibst
MBE – Institut für Materialien und Bauelemente der Elektronik
Leibniz Universität Hannover
Tel. +49 511 762 4220
peibst@mbe.uni-hannover.de

Presseveröffentlichung vom 06.02.2018

Quelle

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