„Molekularer Schraubstock“ ermöglicht neue chemische Reaktionen

Externe mechanische Einwirkung kann chemische Reaktionen maßgeblich beeinflussen und sogar neue Transformationen jenseits etablierter Ansätze ermöglichen. Zu den Strategien, Reaktionen so zu steuern, gehören bisher vor allem eindimensionale Polymere, die man mechanischem „Stress“ z. B. durch Strecken aussetzt. Allerdings gelang es bisher nicht, mit gleichverteilten (also dreidimensionalen) „Stress“, wie er z. B. mit hydrostatischem Druck erzeugt wird, Reaktionen zu steuern. Genau dies konnte nun ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts für Organische Chemie der Justus-Liebig-Universität Gießen (Prof. Dr. Peter R. Schreiner) und der Stanford University in Kalifornien (Prof. Nicholas A. Melosh) zeigen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Peter R. Schreiner
Institut für Organische Chemie
Universität Gießen
Tel. +49 641 99-34300
prs@uni-giessen.de

Presseveröffentlichung vom 23.02.2018

Quelle

Vorstoß ins Innere der Atome
Infrarotlicht: Feinstes Gespür für Moleküle

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