Die innere Uhr in der Musik

Musiker geben Rhythmen nicht mit der Genauigkeit einer Maschine wieder, kleine Schwankungen machen einen Teil der menschlichen Musikperformance aus. Ohne solche Schwankungen, die sogenannten Mikroabweichungen vom perfekten Rhythmus, wirkt Musik auf uns meist künstlich und ausdruckslos. Göttinger Forscher aus dem Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) und dem Bernstein Zentrum für Computergestützte Neurowissenschaften (BCCN) haben mehr als einhundert Aufnahmen aus den Bereichen Jazz, Rock und Pop analysiert und festgestellt, dass die Mikroabweichungen in den gespielten Rhythmen einer universellen, genreunabhängigen Gesetzmäßigkeit folgen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Theo Geisel
Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Göttingen
Tel. +49 551-5176-400
geisel@nld.ds.mpg.de

Presseveröffentlichung vom 16.03.2018

Quelle

Neuartiges Single-Polarisations-Kramers-Kronig-Empfängerschema
Bewegungskontrolle mit Fotopigmenten

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