Immer dann, wenn Oberflächen übereinander gleiten, entsteht Reibung. Da dies einen zusätzlichen Kraft- und Energieaufwand erfordert, ist die sogenannte Gleitreibung ein eher lästiger aber meist unumgänglicher Aspekt von Bewegungsvorgängen. Um aber einen ruhenden Gegenstand erst in Bewegung zu versetzen, muss zunächst die statische beziehungsweise Haftreibung überwunden werden. Forscher an der Universität Konstanz haben nun in einer Kollaboration mit italienischen Fachkollegen gezeigt, wie sich die Haftreibung zwischen zwei Oberflächen vollständig unterdrücken lässt. Damit lassen sich Objekte mit einer winzigen Kraft in Bewegung setzen. Gerade bei mikromechanischen Bauteilen, wo häufig nur kleine Kräfte im Spiel sind, kann eine verschwindende Haftreibung zu einem deutlich verbesserten Wirkungsgrad führen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Clemens Bechinger
Fachbereich Physik
AG Bechinger
Universität Konstanz
Tel. +49 7531-88-2955
clemens.bechinger@uni-konstanz.de

Presseveröffentlichung vom 29.03.2018

Quelle

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