Härten auf Knopfdruck: Kohlenstoff-Faser-Verbundwerkstoffe und Unterwasser-Kleber

An der TU Wien wurde eine Spezialformel für ein Epoxidharz entwickelt. Der Prozess der Verfestigung kann sogar unter Wasser ablaufen. Damit kann das neue Epoxidharz für Aufgaben verwendet werden, die bisher nur sehr schwer zu lösen waren – etwa, um unter Wasser Risse in Brückenpfeilern oder Dämmen zu verkitten, oder, um im laufenden Betrieb Rohre zu reparieren – das heißt, es ist für Unterwassersanierungen geeignet. Neu ist auch, dass dieses spezielle Epoxidharz auch in Verbindung mit Kohlenfasern oder Kohlenfasermatten verwendet werden kann. Dadurch ergeben sich breite Anwendungsmöglichkeiten im Flugzeugbau, bei Windkraftanlagen, Schiffs- und Bootsbau oder in der Automobilindustrie – überall dort, wo man höchste mechanische Eigenschaften mit besonders leichter Bauweise kombinieren möchte.

Ansprechpartner:
Prof. Robert Liska
Institut für Angewandte Synthesechemie
Technische Universität Wien
Tel: +43-1-58801-163614
robert.liska@tuwien.ac.at

Presseveröffentlichung vom 4.06.2018

Quelle

Was ist ein Lebensjahr wert? Ein internationaler Vergleich
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