Neuer Test zur Steigerung des Hörvermögens mit künstlichem Innenohr

Derzeit ist das Gehör das einzige Sinnesorgan, das sich erfolgreich ersetzen lässt: Ein künstliches Innenohr, das sogenannte Cochlea-Implantat, ermöglicht es ertaubten Menschen, wieder zu hören. Es wird in die geschädigte Hörschnecke eingepflanzt, übersetzt Schall in elektrische Impulse und überträgt sie direkt an den Hörnerv. Nach der Implantation gewinnen manche Patienten das Hörvermögen schneller zurück als andere. Ein neuer Hörtest kurz nach der Implantation kann nun präzise das Sprachverständnis mit Cochlea-Implantat sechs Monate später vorhersagen.

Ansprechpartnerin:
Dr. rer. nat. Julia Erb
IPSY 1- Institut für Psychologie I
Universität zu Lübeck
Tel. +49 451 3101 3631
julia.erb@uni-luebeck.de

Presseveröffentlichung vom 4.06.2018

Quelle

HV Holtzbrinck Ventures startet Seed-Offensive
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