Taube Mäuse können mit optischem Cochlea Implantat wieder hören

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entwickeln eine optische Stimulation der Hörschnecke und demonstrieren Hörreaktion tauber Wüstenrennmäuse nach Gentherapie und Implantation eines optischen Cochlea Implantats. In der vorliegenden Studie konnten die Wissenschaftler über Injektionen von harmlosen Viruspartikeln in das Innenohr von ausgewachsenen Nagern Lichtschalter in die Hör-Nervenfasern einbauen. Sie konnten nachweisen, dass die Lichtstimulation des Hörnervs das gesamte auditorische System bis hin zur Hörrinde, dem Ort der bewussten Wahrnehmung von Geräuschen, anregt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Tobias Moser
Institut für Auditorische Neurowissenschaften und InnenOhrLabor
Universitätsmedizin Göttingen
Tel. +49 551 39-22837
tmoser@gwdg.de

Presseveröffentlichung vom 11.07.2018

Quelle

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