Sauerstoffstabile Hydrogenasen für die Anwendung

Es ist bereits bekannt, dass Wasserstoffgas (H2) ein geeigneter Energieträger ist. Denn es kann aus Wasser hergestellt werden, idealerweise mit erneuerbaren Energiequellen und einem effizienten Reaktionsbeschleuniger (Katalysator), um Wasser in H2 und Sauerstoff (O2) aufzuspalten. Das produzierte H2 kann dann als Brennstoff gespeichert und in einer Brennstoffzelle verbraucht werden, um bei Bedarf Elektrizität zu erzeugen; dabei entsteht nur Wasser als Abfallprodukt. Diese Technologie ist bereits verfügbar und kann hohe Wirkungsgrade erreichen. Leider basieren die benötigten Katalysatoren auf seltenen und teuren Metallen wie Platin. Einem Forscherteam aus dem Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion und dem MPI für Kohlenforschung ist es gelungen, natürlich vorkommende Katalysatoren (Hydrogenasen) für die Anwendung zu optimieren.

Ansprechpartner:
Dr. James Birrell
Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion
Tel. +49 208 306-3586
james.birrell@cec.mpg.de

Presseveröffentlichung vom 23.07.2018

Quelle

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