Schäden in nichtmagnetischem Stahl mit Magnetismus aufspüren

Verschleiß, Korrosion, Materialermüdung – diese Abnutzungserscheinungen sind den meisten Werkstoffen gemein. Umso wichtiger ist es, Schäden früh zu entdecken, am besten schon im Mikrobereich. Dazu werden oft magnetische Prüfverfahren verwendet. Bei nichtmagnetischem Stahl war das bislang unmöglich. Forscher aus Kaiserslautern und Mainz haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem sie eine dünne magnetische Schicht auf Stahl aufbringen. Änderungen in der Mikrostruktur lassen sich so durch Veränderungen magnetischer Effekte aufspüren. Auch Werkstoffe wie Aluminium können so überprüft werden.

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Marek Smaga
Lehrstuhl für Werkstoffkunde
TU Kaiserslautern
Tel. +49 631 205-2762
smaga@mv.uni-kl.de

Presseveröffentlichung vom 23.07.2018

Quelle

Sauerstoffstabile Hydrogenasen für die Anwendung
Funktionalisierungen von Holz

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