Marine Algensedimente als riesige Quecksilberspeicher

Quecksilber spielt seit Jahrhunderten vor allem bei der Gold- und Silbergewinnung, aber auch bei der Kohleverbrennung eine Rolle. Diese Prozesse haben zu einer starken Anreicherung des Quecksilbers in der Umwelt geführt. Der Verbleib des Elements im Meer ist bisher kaum verstanden. Wissenschaftler der TU Braunschweig haben Sedimentablagerungen durch Algen in der Antarktis auf Quecksilberablagerungen untersucht. Sie haben herausgefunden, dass diese Mikroalgen hohe Konzentrationen des Umweltgiftes speichern und damit gleichzeitig Auskunft über das Ausmaß und den Beginn der globalen Quecksilberemission geben können.

Ansprechpartner:
Prof. Harald Biester
Leiter der Arbeitsgruppe Umweltgeochemie
Technische Universität Braunschweig
Tel. +49 531 391-7240
h.biester@tu-braunschweig.de

Presseveröffentlichung vom 27.07.2018

Quelle

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