Konventionelle Fertigungsverfahren erlauben oft nicht, Bauteile mit besonderen Formen herzustellen. Diese Restriktionen fallen beim Metall-Laserstrahlschmelzen großenteils weg. Mit dieser Technik wird ein Produkt schichtweise aufgebaut. Ein von einem CAD-Datensatz gesteuerter Laserstrahl verschmilzt bei Temperaturen von mehreren hundert Grad sehr dünne Pulverschichten. Die Bearbeitung erfolgt Schicht für Schicht in vertikaler Richtung. Diese additive Fertigung hat gegenüber konventionellen Verfahren verschiedene Vorteile. Beschränkungen klassischer Produktion, die zum Beispiel bei Gussteilen Hohlräume oder Hinterschneidungen vermeiden muss, fallen weg.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Udo Jung
Technische Hochschule Mittelhessen
Fachbereich Maschinenbau, Mechatronik und Materialtechnologie
Friedberg
Tel. +49 6031 604 337
udo.jung@m.thm.de

Presseveröffentlichung vom 17.08.2018

Quelle

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