Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft toxisch und manche Farbeffekte sind auf diese Weise gänzlich unerreichbar. In der Natur kommen jedoch auch sogenannte Strukturfarben vor, bei denen die Mikrostruktur eines Objekts Farben hervorruft. Pfauenfedern sind ein Beispiel dafür. Sie sind braun pigmentiert, reflektieren aber auf Grund winziger, regulär angeordneter Hohlräume in den Federn die irisierenden Blau- und Grüntöne, die wir sehen. Nanostrukturen zur Strukturfärbung können mittlerweile technisch gefertigt werden. Computerwissenschaftler haben nun ein Computerprogramm entwickelt, das automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen erstellt, die zur Erzeugung der vom Nutzer gewünschten Farben nötig sind.

Ansprechpartner:
Prof. Bernd Bickel
Institute of Science and Technology Austria (IST Austria)
Klosterneuburg
Tel. +43 2243 9000-1124
bernd.bickel@ist.ac.at

Presseveröffentlichung vom 17.08.2018

Quelle

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