Nach uns die Schuldenflut?

Die treibende Kraft für die Aufnahme von Schulden ist der Wunsch, die Schulden für den eigenen Konsum nutzen zu können und die Lasten der Rückführung der Schuld auf nachfolgende Generationen abzuwälzen. Zu diesem ungewöhnlichen Ergebnis kommt eine Studie von Verhaltensökonomen der Universitäten Magdeburg und Köln, welche den starken Anstieg der Staatsverschuldung in den Industrieländern untersuchte. Sie erforschten, wie es dazu kommt, dass Staatsverschuldung in demokratischen Ländern geschieht, also unter zumindest impliziter Zustimmung der Bevölkerung und welche Motive Menschen haben, wenn sie einer Staatsschuld zustimmen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Joachim Weimann
Fakultät für Wirtschaftswissenschaf
Universität Magdeburg
Tel. +49 391 67-58547
Joachim.Weimann@ovgu.de

Presseveröffentlichung vom 11.09.2018

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